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Der habe Lust zu Würffeln vnd zu Karten,
Der zu dem
Tantz, vnd der zum kühlen Wein, Ich liebe nichts, als was in diesem
Garten Mein Drangsals-trost vnd Kranckheit Artzt kan seyn, Jhr
grünen Bäume, Du Blumen Zier, Jhr Hauß der Reyme, Jhr zwinget
mir Dieß Lied herfür.
Mir mangelt nur mein Spiel, die süsse Geige, Die würdig ist, daß sie
mit Macht erschall', Hie, wo das Laub vnd die begrünten Zweige Am
Graben mich vmbschatten überal, Hie wo von weiten Die Gegend
lacht, Wo an der Seiten Der Wiesen Pracht Mich frölich macht.
Was mir gebricht an Geld vnd grossen Schätzen, Muß mein Gemüht vnd
dessen güldne Ruh Durch freyes Thun vnd Frölichkeit ersetzen, Die
schleusst vor mir das Hauß der Sorgen zu; Ich wil es geben Vmb keine
Welt, Daß sich mein Leben Oft ohne Geld So frewdig hält.
Gesetzt, daß ich den Erdenkreiß besesse, Vnd hätte nichts mit guter
Lust gemein, Wann ich der Zeit in Angst vnd Furcht genösse, Was
würd' es mir doch für ein Vortheil seyn? Weg mit dem allen, Was
Vnmuht bringt! Mir sol gefallen Was lacht vnd singt Vnd Frewd'
erzwingt.
Jhr alten Bäum', vnd jhr noch junge Pflantzen, Rings vmb verwahrt
vor aller Winde Stoß, Wo vmb vnd vmb sich Frewd' vnd Ruh
verschantzen, Senckt alle Lust herab in meinen Schoß, Jhr solt
imgleichen Durch dieß mein Lied Auch nicht verbleichen, So lang
man Blüht Auf Erden sieht.
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